
- Programm für alle Begabungen
Die KUMON-Lernmethode basiert auf einem individualisierten Lernprogramm, das Kindern und Jugendlichen eine von Grund auf positive Einstellung zum Lernen ermöglicht. KUMON eignet sich für alle Altersstufen und Begabungsprofile: Wer schnell lernt, ist nicht länger unterfordert, wer langsamer lernt, kann Grundlagen aufarbeiten und im eigenen Tempo voranschreiten. Schon Kleinkinder können im pränumerischen Bereich beginnen und ihre Fähigkeiten dann weiter entwickeln. KUMON berücksichtigt die Einzigartigkeit jedes Kindes. Die Schüler lernen in ihrem eigenen Tempo und in einem Bereich, in dem sie weder über- noch unterfordert sind.
Motivation von Anfang an
Um für jedes Kind den Lernstoff individuell festzulegen, erfolgt bei der Neuanmeldung eine Einstufung in Form eines kurzen Tests. Unabhängig von Alter und Schuljahr wird so der optimale Anfangspunkt ermittelt. Das Kind beginnt da, wo es ihm leicht fällt. Falls es bereits demotiviert und verunsichert ist, fasst es so wieder neuen Mut und gewinnt an Schwung und Selbstvertrauen. Im weiteren Verlauf stellen wir sicher, dass das Kind jede Lernstufe erfolgreich abschließt, so dass es erwartungsvoll und selbstbewußt zur nächsten fortschreiten kann. Denn nichts ist motivierender als Erfolg. KUMON setzt auf die natürliche Neugier, die Kinder immer dann entwickeln, wenn ihnen etwas gelingt. Sie wollen herausfinden, was sie noch alles können, und entdecken dabei die Freude am Selbstlernen.
![]() Jeden Tag ein kleines StückDie KUMON-Methode basiert auf der Erkenntnis, dass es effektiver ist, durch tägliches Üben ein gewisses Pensum zu bewältigen, als durch unregelmäßiges Lernen große Mengen an Lernstoff verarbeiten zu wollen. Daher erhalten die Schüler bei KUMON Lernmaterial für jeden Tag. Je nach Konzentrationsvermögen und Motivation lernen sie rund 10-30 Minuten täglich. Durch das tägliche Training wird der Transfer der einzelnen Lernschritte vom Kurzeit- ins Langzeitgedächtnis sichergestellt. Die Schüler bauen eine solide Grundlage auf, die sie brauchen, um erfolgreich voranschreiten zu können. |
Wiederholungen festigen das Gelernte
Bei KUMON ist es nicht ungewöhnlich, dass Schüler Aufgaben wiederholt bearbeiten, die sie bereits korrekt gelöst haben. Eltern fragen sich dann natürlich: „Warum, es ist doch alles richtig?“ KUMON bezieht einen wesentlichen Faktor mit ein, um sicherzustellen, dass ein Schüler bereit für neue Lerninhalte ist: Zügigkeit. Wer seine Aufgaben in einer bestimmten Zeit richtig lösen kann, beherrscht das Thema sicherer als jemand, der sehr viel länger dafür braucht. Für alle Aufgaben im KUMON-Programm gibt es eine optimale Zeitspanne, in der sie gelöst werden sollten (Infokasten: Standardlösungszeit). An der zügigen Bearbeitung erkennen wir, dass ein Schüler die Lerninhalte ausreichend meistert und somit bereit für das nächste Thema ist. So haben die Schüler eine sichere Grundlage, die sie beständig erweitern, um sich immer neue Lerninhalte mit Leichtigkeit erschließen zu können.
Was bedeutet Standardlösungszeit (SLZ)? |
![]() Für jedes Aufgabenblatt gibt es bei KUMON eine so genannte Standardlösungszeit, d.h. die Zeit, die ein Schüler im besten Fall benötigt, um alle Aufgaben richtig zu lösen. Um der Individualität der Schüler Rechnung zu tragen, handelt es sich nicht um eine feste Zeitangabe, sondern um eine Zeitspanne. Der Grundgedanke: Je zügiger ein Schüler die Aufgaben löst, desto müheloser beherrscht er sie und desto eher ist er bereit für neue Lernhinalte. Bei der Festlegung individueller Fortschrittskriterien orientiert sich der Instructor an der Standardlösungszeit: Arbeitet ein Schüler schneller als die Zeitspanne vorgibt, wird der Instructor ihn eher fortschreiten lassen, arbeitet er langsamer, wird er Wiederholung erwägen. Bewegt sich ein Schüler innerhalb der Zeitspanne, wägt der Instructor individuell ab, ob Fortschritt oder Wiederholung besser für den jeweiligen Schüler ist. Die Standardlösungszeit dient dem Schutz des Kindes, weil sie einer Über- oder Unterforderung vorbeugt und dem Schüler ein angenehmes Arbeiten ermöglicht. Ermittelt wurde die Standardlösungszeit auf Basis 50-jähriger Erfahrungen mit Schülern weltweit. |
Analysieren und verbessern
Die gelösten Aufgaben werden sofort nachgesehen. Fehler gehören dazu, der Umgang mit ihnen ist sportlich. Fehlerhaft gelöste Aufgaben werden nur als Ganzes angestrichen - die Schüler finden ihre Fehler selbst und korrigieren sie eigenständig. Wir achten darauf, die Fehlerursache nicht zu erklären, sondern die Schüler weitestgehend selbst darauf kommen zu lassen. Durch das Aha-Erlebnis können sie optimal aus ihren Fehlern lernen, und ihr Auffassungsvermögen wird gestärkt. So werden die Fehler zu Freunden.
Dokumentieren und Ziele setzen
Die Ergebnisse der Hausaufgaben und der Arbeit im Lerncenter werden für jeden Schüler in einem Dokumentationsheft aufgezeichnet. Dadurch lässt sich der Lernerfolg stets genau nachvollziehen, und gemeinsam kann jeder Schüler mit seinem Instructor realistische Ziele festlegen, die ebenfalls notiert werden.
Über den aktuellen Schulstoff hinaus
Wenn ein Schüler seine Grundlagen sicher beherrscht, ermuntern wir ihn, sich selbstständig in Neuland vorzuwagen. Das KUMON-Lernmaterial ist so aufgebaut, dass sich die Schüler anhand von Beispielen und Hinweisen systematisch neue, unbekannte Inhalte erarbeiten können. Dabei nutzen sie gezielt bereits erworbene Kenntnisse und erlernte Techniken. Der Instructor begleitet diesen Prozess und gibt kurze Hinweise, wenn es erforderlich ist.
Das Ziel: Kinder und Jugendliche lernen, selbstständig zu lernen - eine Fähigkeit, die ihnen in der Schule und im Leben zugute kommt.






