Ein Vater schreibt Lerngeschichte, 08.06.2005

Düsseldorf. Der Grundstein wurde vor einem halben Jahrhundert in Japan gelegt. Die Eltern eines japanischen Jungen bemerkten, dass ihr Sohn im Fach Mathematik eine zusätzliche, private Förderung brauchte. So begann der damals 40- jährige Gymnasiallehrer für Mathematik, das erste Lernmaterial der kumon-Methode zu entwickeln.

Toru Kumon war einerseits ein Vater, der die familiäre Unterstützung leisten wollte, die sein Sohn brauchte, um seine schulische Laufbahn erfolgreich zu meistern. Anderseits war er sich als Pädagoge seiner Verantwortung den Kindern gegenüber bewusst. Er verstand es als seine Pflicht das Potential der Kinder maximal zu fördern. Und für ihn war es eine logische Folge, dass gut ausgebildete Kinder, die ihren Weg selbst bestimmen, auch verantwortungsbewusste Mitmenschen sein können, die ihrer Beitrag zur Gesellschaft leisten wollen.
Er war sich darüber im Klaren, dass die Bildung unserer Kinder von drei Einflussfaktoren geprägt wird: Familie, Schule und Gesellschaft. Optimal für die Entwicklung der Kinder ist es, wenn sich diese drei Faktoren gegenseitig ergänzen und unterstützen.
Für Toru Kumon gab es nichts Wichtigeres als die Einzigartigkeit jedes Kindes. Er sah die Familie als das ideale Bildungsumfeld für die individuelle Förderung an. Hier konnten die Eltern ganz bewusst und gezielt die Potentiale ihres Kindes entfalten und ihm helfen seine Fähigkeiten und Fertigkeiten zu entwickeln. Aus diesem Grund entschied sich Toru Kumon dafür, sich auf die familiäre Bildung zu konzentrieren.

Die individuelle Förderung innerhalb der Familie

Als Vater war es ihm wichtig, dass alle Kinder die Möglichkeit haben sollten, ihre Zukunft frei gestalten zu können. Als Mathematiklehrer wusste er, dass viele Kinder ihre Schullaufbahn nur deshalb nicht erfolgreich abschließen konnten, weil sie schlechte Noten im Fach Mathematik hatten. Das wirkte sich dann leider in jeder Hinsicht auf Ihr zukünftiges Leben aus. Toru Kumon begann ein Konzept aufzubauen, mit dem Kinder die wichtigsten Fähigkeiten und Fertigkeiten entwickeln, die notwendig sind, um die Schulzeit zu meistern.

Für jeden Tag gab es ein Aufgabenblatt, das der Sohn zu lösen hatte. Fehler wurden vom Vater lediglich markiert und vom Sohn selbstständig korrigiert. Vier Jahre lang dauerte es bis der älteste Sohn mit 12 Jahren das Ziel des Lernprogramms erreichte. Dann war er in der Lage die Integral- und Differentialrechnung anhand des Lernmaterials eigenständig zu bearbeiten. Die Lernerfolge des Sohnes bestätigten Toru Kumon. Durch die individuelle Förderung im familiären Umfeld ist es möglich, die Potentiale der Kinder optimal zur Entfaltung zu bringen. Das war der Beginn der Lerngeschichte.

KUMON heute

Heute freuen sich über 3,7 Millionen Kinder in 44 Ländern der Welt darüber, dass sie durch kumon die Möglichkeit haben, Ihre Selbstlernfähigkeiten zu entfalten. Aus der Fürsorge und Verantwortung eines Vaters ist eine Methode entstanden, die Eltern dabei unterstützt, den familiären Bildungsaufgaben ihren Kindern gegenüber gerecht zu werden.

Stand: 8. Juni 2005
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pdf-download: Toru Kumon, Begründer der KUMON-Methode

 

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