Eltern und Kinder kommen aus ganz unterschiedlichen Beweggründen zu KUMON. Sie finden hier eine Zusammenstellung häufig gestellter Fragen, auf die Ihnen KUMON sofort Antworten geben kann.


Antworten auf häufig gestellte Elternfragen:

Was ist KUMON?

KUMON ist eine Lernmethode, die in den 50er Jahren von einem japanischen Gymnasiallehrer namens Toru Kumon entwickelt wurde. Das Ziel der KUMON-Methode ist es, möglichst vielen Kindern dabei zu helfen, ihre Selbstlernfähigkeit zu entfalten. Das Fach Mathematik, wie auch das gesamte Konzept und Lernmaterial werden dabei als Werkzeug verstanden, um diese Fähigkeit bei den Kindern zu entwickeln.

Was bietet KUMON mehr als Nachhilfe?

Mit KUMON schließen die Schüler zunächst systematisch ihre Lücken und erwerben eine solide Grundlage. Konzentration und Ausdauer werden gestärkt, eine wichtige Voraussetzung für persönlichen Lernerfolg.
 
Dann geht es einen Schritt weiter als bei der Nachhilfe: KUMON ermöglicht jedem Schüler ein selbstständiges Lernen über das Schuljahresniveau hinaus. Durch den dauerhaften Vorsprung fällt die Schule leichter, Erfolg und Selbstvertrauen stellen sich ein. Die Schüler werden zu Selbstlernern, die Lernen als Schlüssel zu Wissen in allen Fächern begreifen. Sie setzen erworbene Arbeitstechniken gezielt ein, lernen effektiv - und haben dadurch am Ende oft mehr freie Zeit. Gute Noten sind der Anfang, die Freude an Herausforderungen bleibt ein Leben lang.  

Die Hausaufgaben sind eine Belastung. Zusätzlich KUMON: Wie kann das Entlastung bringen?

Mit KUMON holen Schüler zunächst Defizite auf und trainieren dabei auch gezielt zügiges Arbeiten und steigern ihre Konzentrationsfähigkeit. So gehen die Hausaufgaben schneller von der Hand.

Und das Entscheidende: Allmählich lernen die Schüler mit KUMON selbständig über ihren Schulstoff hinaus. Durch den so erworbenen Vorsprung fallen auch die Hausaufgaben merklich leichter. Viele Eltern berichten, dass ihre Kinder durch KUMON aktiver lernen, ihren Schulalltag souverän meistern und mehr freie Zeit für andere Interessen haben.

Mein Kind hat Prüfungsangst. Wie kann KUMON hier helfen?

Von Anfang an trainieren die Kinder und Jugendlichen mit KUMON zügiges Arbeiten und steigern ihre Konzentrationsfähigkeit. Durch den täglichen Umgang mit dem Faktor Zeit lernen sie, souverän mit einer zeitlichen Begrenzung umzugehen. Das hilft ihnen, bei Zeitdruck in Prüfungen nicht nervös zu werden.

Und das Wichtigste: Mit KUMON lernen die Schüler selbständig über ihren Schulstoff hinaus. Durch den so erworbenen Vorsprung verlieren viele Prüfungen ihren Schrecken. Eltern berichten, dass aus dem ehemaligen Angstfach Mathematik sogar ein Lieblingsfach werden kann.

Mein Kind ist hochbegabt. Wie kann ich es mit KUMON zusätzlich fördern?

Hochbegabte Kinder brauchen zusätzlich Herausforderungen.KUMON reagiert mit individuellen Lernprogrammen.Manche Kinder brauchen mehr als Schule, um ihre Neugier und Lernbegierde zu stillen. KUMON fordert und fördert jedes einzelne Kind entsprechend seinen individuellen Bedürfnissen. In Deutschland werden umfassende Lernprogramme für Mathematik und Englisch angeboten. Ziel der KUMON Lernmethode ist es, die Kinder optimal in ihrer Entwicklung zu unterstützten, damit sie ihre Fähigkeiten/ ihr Potenzial grenzenlos entfalten können.

Inwiefern ist KUMON individuell?

Jeder Mensch ist einzigartig! Bei KUMON erhält jeder Schüler Aufgaben, die in Menge und Schwierigkeitsgrad genau auf ihn abgestimmt sind. Er arbeitet im optimalen Lernbereich, das heißt auf einem Niveau, das ihn weder über- noch unterfordert. Durch eine individuelle Einstufung wird ermittelt, wo er ins Lernprogramm einsteigt. So entwickelt er eine hohe Lernbereitschaft, steigert seine Konzentrationsfähigkeit und entwickelt Selbstvertrauen. Wer diese Basisfähigkeiten erworben hat, wird seine Selbstlernfähigkeit optimal entfalten können.

Welche Fächer bietet KUMON in Deutschland an?

In allen Lerncentern in Deutschland wird das Fach Mathematik angeboten, in vielen Lerncentern auch das Fach Englisch als Fremdsprache (EFL).

Warum bietet KUMON Mathematik und Sprache an?

Als Mathematiklehrer in öffentlichen Schulen hat Toru Kumon sehr oft beobachten müssen, dass viele Schüler ihre Zukunftspläne nur deshalb nicht verwirklichen konnten, weil sie in Mathematik schlechte Noten hatten. Grund genug für Toru Kumon, sich eine Methode zu überlegen, die es den Kindern leichter macht, ihre Rechenfertigkeiten zu verbessern. So hat er das Lernmaterial im Fach Mathematik entwickelt. Er war jedoch auch der Ansicht, dass für die Entwicklung akademischer Fertigkeiten die Spracherziehung sehr wichtig ist. Daher wurden in Japan Lernprogramme für die Fächer „Muttersprache“ und Englisch entwickelt. In Deutschland wird in vielen Lerncentern neben Mathematik auch das Fach Englisch als Fremdsprache angeboten.

Wie lernen die Schüler mit KUMON die Sprache Englisch?

Das individuelle KUMON-Lernprogramm für Englisch ist so aufgebaut, dass die Schüler von Anfang an eigenständig arbeiten. Sie lernen Englisch zunächst intuitiv, wie sie auch die Muttersprache erlernen: Durch das Hören einer CD wird das Hörverstehen ausgebildet, durch Nachsprechen die Aussprache geschult. Später werden durch vielfältige schriftliche Übungen Lesen und Schreiben trainiert. Ziel des Englisch-Programms ist es, die Schüler dahingehend zu motivieren, dass sie englische Originaltexte mit Freude lesen und verstehen können. Eltern berichten, dass ihre Kinder mit dem KUMON-Lernprogramm für Englisch leicht vorankommen, sich die Sprache gern erschließen und rasch aneignen. Neben fachlichen Fertigkeiten erwerben sie Grundlagen wie Konzentration, Ausdauer und die Freude an Herausforderungen – Eigenschaften, die ihnen ihr Leben lang nützlich sind.

Wenn mein Kind beide Fächer belegt: Wird das nicht eine zu große Belastung?

Nicht unbedingt: Wer zwei Fächer belegt hat, schreit häufig insgesamt zügiger voran als wer nur ein Fach lernt. Der Vorteil der KUMON-Lernmethode ist ja, dass die Schüler über das Fachwissen in Mathematik und Englisch hinaus wertvolle Grundlagen wie Lernfreude, Konzentration und Ausdauer erwerben – Fähigkeiten, die ihr ganzes Leben bereichern.

Warum ist der Faktor „Zeit“ bei KUMON so wichtig?

Alexander und Marie lösen 10 Aufgaben richtig. Marie brauchte fünf Minuten, Alexander elf. Wer von beiden beherrscht den Stoff sicherer?
Anhand der Zeit, die ein Kind zur Lösung einer bestimmten Anzahl von Rechenaufgaben braucht, stellen wir fest, ob es den Lernstoff nicht nur verstanden hat, sondern auch ganz selbst- verständlich anwenden kann. Erst wenn ein Kind sein aktuelles Lerngebiet wirklich mühelos beherrscht, wird es die nächst höhere Stufe mit demselben Erfolg in Angriff nehmen und Freude daran haben. Darüber hinaus lernt das Kind, souverän mit der Zeit umzugehen – auch das ist eine Vorbereitung auf das Leben.

Ist KUMON eine gute Ergänzung zur Schule?

Ursprünglich hat Toru Kumon die Methode für seinen Sohn entwickelt. Als Vater wollte er den Sohn zu Hause unterstützen, damit sein Kind mit Freude die Schulzeit genießen konnte und gut für die Zukunft vorbereitet war. An diesem Standpunkt hat sich bis heute nichts geändert.
Die Fähigkeiten, die Kinder durch das Lernen mit KUMON entwickeln, beschränken sich nicht nur auf die Rechenfertigkeiten, sondern umfassen verschiedene Bereiche. So wird z.B. die Konzentrationsfähigkeit gesteigert, das Durchhaltevermögen wird gestärkt, die Einstellung zum Lernen verändert sich, eine Lernkompetenz wird aufgebaut. Entscheidend aber ist, dass die Kinder die Freude am Lernen entdecken. Sie erkennen, wie spannend es ist, sich unbekannte Inhalte und Themen zu erschließen. Und sie erfahren, dass sie die Fähigkeit besitzen, sich neuen Herausforderungen zu stellen und Probleme selbst zu lösen. Diese Erkenntnis hilft ihnen in der Schule und auch später im Leben. Deshalb glauben wir, dass KUMON durchaus eine gute Ergänzung zur Schule und zur allgemeinen Entwicklung der Kinder ist.

Wie lange sollte ein Kind bei KUMON bleiben?

Claudio malt gern und besucht einmal in der Woche eine Malschule. Wie lange soll er die Schule besuchen? Das hängt davon ab, mit welcher Erwartung oder welchem Ziel die Eltern ihrem Kind diese außerschulische Förderung anbieten. Unterstützen die Eltern den Sohn, weil er gern malt? Oder erwarten die Eltern, dass er später Künstler wird?
KUMON ist eine Lernmethode, die den Kindern die Möglichkeit gibt, verschiedene Fähigkeiten zu entwickeln. Wie lange ein Kind bei KUMON bleibt, hängt von der persönlichen Einstellung der Eltern bzw. der Kinder ab. Für Eltern in Japan ist es selbstverständlich, dass ihre Kinder alle 23 Stufen abschließen. Hier in Deutschland kann es nur eine Empfehlung geben: Ermöglichen Sie Ihrem Kind die Förderung durch KUMON so lange, wie es braucht, um seine Selbstlernfähigkeit zu erkennen und sie für seine eigene Entwicklung zu nutzen. In der Mathematik und auch in anderen Fächern.

Wird sich mein Kind in der Schule langweilen, wenn es bei KUMON über den Schulstoff hinaus lernt?

Tim spielt in einem Fußballverein. Er ist dort ein Superstar. Lena spielt Klavier wie eine große Pianistin. Meinen Sie, dass sich die beiden Kinder während des Sport- oder Musikunterrichts langweilen? Ganz im Gegenteil. Sie freuen sich auf ihre Lieblingsfächer und warten gespannt darauf, was als Nächstes durchgenommen wird. Bei Mathematik und Sprachen ist das genauso. Das Selbstvertrauen, das die Kinder durch die tägliche Arbeit mit KUMON gewonnen haben, fördert ihre aktive Beteiligung am Unterricht. Oft zeigen die Kinder sogar die Bereitschaft, anderen in der Klasse zu helfen. Für Kinder ist es spannend, Gelegenheiten zu finden, bei denen sie ihr Wissen und Können einsetzen oder anwenden können.

Warum gibt es im KUMON-Mathematikprogramm so wenig Textaufgaben?

Wer ein Haus baut, wird sich zunächst auf die Grundmauern konzentrieren, die das gesamte Gebäude tragen werden. Bei der Mathematik ist es ähnlich. Erst wenn ein Kind die Grundrechenarten wirklich sicher beherrscht, kann es sein erlerntes mathematisches Verständnis und die entsprechenden Techniken anwenden, um auch anspruchsvollere Aufgaben zu lösen. Durch das tägliche Üben und die Wiederholungen von Rechenaufgaben wird das Grundwissen gefestigt und kann jederzeit abgerufen werden. Viele Kinder wissen sehr wohl, wie etwas zu rechnen ist, aber sie brauchen sehr viel Zeit für die Lösung. Je komplexer eine Aufgabe wird, desto länger brauchen sie dafür. Deshalb trainieren die Kinder bei KUMON ihre Rechenfertigkeiten so lange und so intensiv. Sie sollen gar nicht mehr darüber nachdenken müssen, sondern fast schon instinktiv wissen, wie etwas zu rechnen ist. Diese Sicherheit brauchen sie, um sich auch die höhere Mathematik systematisch erschließen zu können. Jede Textaufgabe, jede analytische Geometrieaufgabe oder auch die Differenzialrechnung kann nur erfolgreich gelöst werden, wenn die Grundrechenarten verinnerlicht sind. Deshalb konzentriert sich KUMON ganz besonders auf die Rechenfertigkeiten.

Ab welchem Alter können Kinder bei KUMON beginnen?

Der Mensch ist von Geburt an fähig zu lernen. Jeder weiß aus Erfahrung, dass ein kleines Kind eine oder mehrere Sprachen sehr leicht lernt, ein Erwachsener hingegen tut sich da viel schwerer. Bei KUMON sind schon Vierjährige, die z. B. mit Englisch beginnen, indem sie einfach hören und nachsprechen. Das ist bei der “Sprache“ Mathematik genauso. Schon in der frühen Kindheit sind die Kinder durchaus in der Lage, gewisse Größen, Mengen, Längen oder Reihen zu erkennen und zu verstehen. Vorausgesetzt, dass es Dinge sind, die in ihrem täglichen Leben vorkommen. Je früher Kinder damit anfangen, sich mit den Grundlagen der Sprache der Mathematik vertraut zu machen, desto leichter wird es ihnen später fallen, ein mathematisches Denken zu entwickeln. Das KUMON-Lernmaterial ist so aufgebaut, dass auch kleine Kinder damit arbeiten können. Sowohl für die Sprache Englisch wie auch für den Bereich Mathematik.

22.07.10

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