Pressemitteilung kurz, 08.06.2005
Der familiäre Bildungsbeitrag
Die Mitwirkung der Familie im Bildungsprozess der Kinder erfährt in Deutschland immer mehr öffentliche Aufmerksamkeit
Düsseldorf. Bislang waren die Verantwortungsbereiche klar aufgeteilt: Schule und Gesellschaft sollten primär für die Bildung zuständig sein, während Familien hauptsächlich für die Erziehung bzw. die soziale Integration der Kinder zuständig waren. Die Bildung unserer Kinder wird jedoch von drei Einflussfaktoren geprägt: Schule, Gesellschaft und Familie. Optimal und wünschenswert für die soziale und akademische Entwicklung der Kinder wäre es, wenn sich diese drei Faktoren gegenseitig ergänzen und unterstützen würden, um so eine bestmögliche Förderung zu ermöglichen.
Gemeinsam für die Kinder
Die KUMON Methode versteht sich als Angebot, das Eltern dabei unterstützen möchte, neben ihren familiären Erziehungsaufgaben auch den Bildungsprozess ihrer Kinder aktiv und individuell zu fördern. Die KUMON Methode ist eine Ergänzung zur wichtigen Bildungskompetenz, die Schule und Gesellschaft außerhalb der Familie leisten. Sowohl der Aufbau als auch die Inhalte des Lernmaterials sind bewusst so angelegt, dass die Kinder gemeinsam mit KUMON und den Eltern ihre Selbstlernfähigkeit entfalten können. Seite an Seite mit den Eltern kann es KUMON gelingen, dass die Kinder die Freude am Lernen für sich entdecken und sich schließlich aus eigenem Willen weiter entwickeln wollen. In der Schule und auch darüber hinaus.
Fähigkeiten erkennen und individuell fördern
Das Ziel der KUMON Methode ist es, das die Kinder in der familiären Bildungsumgebung ihre Selbstlernfähigkeit entfalten und weiter entwickeln. Das Fach Mathematik versteht KUMON als Werkzeug, das den Kindern die positive Einstellung zum Lernen erschließt.
1. KUMON glaubt an das ursprüngliche Potenzial eines jeden Kindes und hat es sich zur Aufgabe gemacht, sie entsprechend ihrer Fähigkeiten individuell zu fördern. Wichtig ist es, dass die Lernbereitschaft der Kinder von Anfang an durch den eigenen Erfolg bestätigt wird. Denn „Freude und Motivation“ bringen die Kinder voran.
2. Durch das tägliche Üben mit dem KUMON Lernmaterial erlangen die Kinder zunächst Sicherheit in ihren Rechenfertigkeiten. Dabei gewinnen sie an Selbstvertrauen und Selbstständigkeit, steigern ihre Konzentrationsfähigkeit und das Durchhaltevermögen. Damit sind die wichtigsten Voraussetzungen erfüllt, um die Selbstlernfähigkeit zu entdecken und auszubauen.
3. Allmählich sind die Kinder dann so weit, dass sie aus eigenem Willen neue Herausforderungen suchen. Sie setzen sich bewusst mit unbekannten Bereichen der Mathematik auseinander. In dieser Phase entdecken die Kinder, dass sie durch die gezielte Anwendung ihres Wissens und Könnens in der Lage sind, sich auch neue Inhalte selbstständig zu erschließen oder Probleme zu lösen. Sie werden kreativ und haben Freude daran, sich eigene Ziele zu setzen und sie zu erreichen. Damit haben die Kinder die wichtigsten Fähigkeiten entwickelt, um ihren Weg gehen zu können. Und die Eltern haben die Gewissheit, dass sie ihren Kindern die Möglichkeit gegeben haben, ihr Leben selbst zu gestalten.
Von Japan in alle Welt
Der Grundstein der KUMON Methode wurde vor einem halben Jahrhundert in Japan gelegt. Der Mathematiklehrer Toru Kumon erkannte, dass sich seine Söhne durch eine individuelle Förderung in der Mathematik sehr viel besser entwickeln könnten. Also entwickelte er die ersten Aufgabenblätter, mit denen die Söhne das Rechnen selbstständig üben und erlernen konnten. Im Laufe der Jahre ist daraus eine umfassende Lernmethode entstanden, mit der Kinder ihr vorhandenes Potenzial sehr individuell ausschöpfen können. Entscheidend war und ist, dass die Kinder von Anfang an Bestätigung erfahren und sich ihre Aufgaben selbst erarbeiten können. Denn nichts motiviert ein Kind mehr als der eigene Erfolg und die Anerkennung der Eltern als wichtigste Bezugspersonen. Heute erleben mehr als 3,7 Millionen Kinder in 44 Ländern der Welt, dass sie durch KUMON und gemeinsam mit den Eltern ihren eigenen Lernweg gehen können. In Deutschland freuen sich mittlerweile mehr als 6.000 Kinder über ihre Selbstlernfähigkeit, die sie sich durch die Mathematik erschließt und später auch in anderen Fächern anwenden können.
Stand: 8. Juni 2005
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