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Teos Reise mit KUMON – Teil 2

9. Mai 2018

Teodor mit der Zahlentafel

Allen einen schönen Monat Mai! Für mich und meinen Sohn Teodor ist es wunderbar mitzuerleben, wie der Frühling kommt und die Blumen um uns her in voller Blüte stehen. In meinem letzten Blogeintrag hatte ich von meiner Begeisterung für KUMON geschrieben, und während der langen kalten Tage und der vielen Nachmittage, an denen wir im Haus festsaßen, wollte ich zu gern wissen, wie mein Zweieinhalbjähriger weiter auf KUMON reagieren würde. Nachdem er sich schon mit den KUMON-Malbüchern vergnügt hatte, hielt ich den Zeitpunkt für gekommen, ihn mit den Zahlen bekannt zu machen.

Um ehrlich zu sein, hat er sich in den vergangenen Monaten für alles andere als für KUMON-Zahlen interessiert. Jedes Mal, wenn ich mit einem gewinnenden Lächeln die Aufgabenblätter hervorholte und sagte: „Wir wollen KUMON machen“, rannte er weg. Ich war enttäuscht und versenkte die Papiere tief in der Schublade.

Dann dachte ich darüber nach, was ich anders machen könnte. Vielleicht sollte ich versuchen, mich in ihn hineinzuversetzen und nachzufühlen, wie meine Bemühungen wohl bei ihm ankommen? Ist er vielleicht gerade müde? Weiß er, wozu Zahlen gut sind und was er in seiner Welt damit anfangen kann? Warum sollte er sich für diese seltsam geformten Linien erwärmen?

Ein paar Tage später, an einem nebligen Regentag, griff er nach meinem Telefon und wollte das Video mit seinem Lieblingslied anschauen. Er bekam keinen Zugang, weil das Telefon per Zahlencode gesperrt war. Wie immer hielt er es mir hin. Da kam mir eine Idee. Statt wie gewohnt sofort die Ziffern einzutippen, zeigte ich ihm, wie er das selbst machen kann. Behutsam führte ich seinen kleinen Finger; er drückte auf das Display und gab den fünfstelligen Nummerncode ein. Er war wie elektrisiert. Sie hätten sein strahlendes Gesicht sehen sollen! Auch ich hatte ein tolles Gefühl, weil ich ihm geholfen hatte, die Bedeutung der Zahlen zu erkennen und zu verstehen, wie er sie zu seinem Vorteil nutzen kann. Auf diese Verbindung machte ich ihn von nun an auch bei anderen Gelegenheiten im täglichen Leben aufmerksam. Ich ließ ihn im Fahrstuhl die Zahlen anschauen und selbst den Knopf drücken, um die richtige Etage anzusteuern. Ich zeigte ihm die Preise im Supermarkt und erwähnte, wie viel sein Lieblingsüberraschungsei kostet, oder wir zählten die Blumen, die wir für eine Vase aussuchten.

Damit der Spaß weitergehen konnte, brachte ich außerdem die KUMON-Zahlentafel ins Spiel. Ich wählte die 30er-Tafel, und ich muss sagen, sie ist für kleine Hände wie geschaffen und obendrein magnetisch. Schon allein etwas in der Hand zu haben, das wie ein Magnetstein aussieht, ist für ein Kind eine Sensation. Teodor stapelte die Steine aufeinander, baute ein Häuschen oder machte daraus eine Schlange, später ordnete er sie nach Farben und schließlich begann er, die Formen auf den Steinen mit den Formen auf der Tafel in Einklang zu bringen.

Ich lobte ihn sehr für seine Leistungen, und wenn er eine Zahl richtig zugeordnet hatte, sprang er herum, lachte laut und wollte weitermachen. „Mama, ich will KUMON machen“, sagte er. Ich traute beinahe meinen Ohren nicht. Er selbst will das, nicht ich. Das war ein großartiger Wendepunkt. Sein Interesse war geweckt, nicht nur weil er den Sinn verstanden hatte, sondern auch weil er wirklich Spaß hatte. Ich öffnete die Schublade und präsentierte ihm voller Zuversicht erneut die KUMON-Aufgabenblätter.
Wollen Sie wissen, wie es bei uns mit KUMON weiterging? Bleiben Sie dran für die Fortsetzung.
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Genießen Sie den schönen Frühling, der vor uns liegt.
Daniela