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Rosa: Bahn frei für Karriere auf Hawaii!

24. Januar 2018

Rosa und ihr Instructor Anke

Rosa und ihr Instructor Anke

Rosas Geschichte begann damit, dass sie die Abschlussprüfungen in Mathematik nicht bestanden und Mut und Motivation verloren hatte. Neun Monate später hat sie Selbstvertrauen gewonnen, hegt große Träume und hilft sogar ihren Klassenkameraden dabei, Mathematik besser zu verstehen.

Als es in der Grazer Innenstadt dunkler wird, erleuchtet gelbes Laternenlicht die Straßen. Restaurants und Cafés in der Nähe locken die Passanten an, für einen kurzen Moment der klirrenden Kälte draußen zu entfliehen. Doch Rosa und ihre Mutter fahren weiter zu ihrem heutigen Ziel, dem KUMON-Lerncenter Graz.

Hier beobachte ich sie: Zur Tür herein kommt ein selbstsicheres blondes Mädchen mit einem entspannten Lächeln im Gesicht. Ich sehe, wie ihr Instructor Anke sie begrüßt, ihr leicht auf die Schulter klopft. Sie schauen einander an, und ich spüre das gegenseitige Vertrauen, das zwischen ihnen entstanden sein mag. Rosa setzt sich an ihren Platz und beginnt mit dem Lösen ihrer Aufgabenblätter zum Thema Bruchrechnung. Sie macht einen sehr ruhigen, selbstsicheren Eindruck und schreibt die Lösungen sauber hin, prüft sie nach und arbeitet in einem stetigen Rhythmus.

„Ach, das ist doch offensichtlich eine perfekte Schülerin. Warum ist sie überhaupt hier? Mit Mathematik scheint sie jedenfalls kein Problem zu haben,“ so denken Sie vielleicht beim Lesen.

Mit einem Mal kommt Anke auf mich zu und flüstert mir ins Ohr: „Als Rosa vor 9 Monaten zu uns kam, hatte sie Schwierigkeiten, 6 plus 8 zu addieren – sie benutzte dafür die Finger, sie war so demotiviert und ängstlich.“ Wirklich? Wenn man sie jetzt sieht, kann man nur staunen über die Veränderung!

Rosa und ihre Mutter nach dem Besuch des Lerncenters

Rosa und ihre Mutter nach dem Besuch des Lerncenters

Von der Mutter will ich mehr über Rosas Geschichte erfahren. „Ja, ich habe meine Tochter anfangs vor allem deshalb angemeldet, weil sie nicht gut in Mathematik war, sie war durch die Abschlussprüfung gefallen“, erzählt sie. „Aber jetzt hat sie sich sehr verbessert und arbeitet sogar über ihrem derzeitigen Schuljahresniveau. Ob ich sie weiterhin bei KUMON lernen lassen möchte? Aber ja! Jetzt glaubt sie viel stärker an sich selbst und an ihre Fähigkeiten. Sie hat sich für die Welt geöffnet und Selbstvertrauen gewonnen. Ihr Traum ist klar: Sie möchte für die NASA arbeiten und auf Hawaii leben“, verrät die Mutter lächelnd.

Es ist wichtig, dass wir unser Ziel kennen, damit unsere Anstrengungen und unsere Energie uns dorthin bringen. Doch nur zu wissen, wohin man will, und ein Auto zu haben, ist nicht genug. Wir müssen Verantwortung übernehmen, unseren Teil dazu beitragen, so wie Rosa. Zum Beispiel macht sie jeden Tag ihre KUMON-Aufgaben, sie perfektioniert ihre Fertigkeiten, sie ist bereit, sich auf Unbekanntes einzulassen, sie macht stets ihre Korrekturen und lernt aus ihren Fehlern, sie steht Stürme durch, sucht immer das Positive bei Rückschlägen oder Schwierigkeiten. Vielleicht wird all das, was sie heute bei KUMON macht, sie dahin führen, dass sie morgen ihr Ziel erreicht.

Daniela Herrero / hf