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Worte der Inspiriation unseres Gründers Toru Kumon

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Es gibt kein gut genug, es geht immer noch besser.

Toru Kumon, der Begründer der KUMON-Methode, hat uns wertvolle Ideen und Gedanken hinterlassen, denen wir nach wie vor große Bedeutung zumessen.

In diesem Abschnitt der Website möchten wir den Lesern in Auszügen die inspirierenden Grundgedanken vorstellen, die Toro Kumon seit der Gründung des Unternehmens für die KUMON-Instructor und Mitarbeiter formuliert hat. Wir teilen voll und ganz die Mission und die Werte, denen sich Toru Kumon verschrieben hat, und messen ihnen in unserer täglichen Arbeit große Bedeutung bei. Das hat entscheidend dazu beigetragen, dass KUMON im Laufe von über einem halben Jahrhundert seine Identität bewahrt hat.

  1. Kinder kommen mit unbegrenztem Potenzial auf die Welt. Jedes Kind kann Herausragendes leisten, wenn es seine Fähigkeiten durch das Lernen im optimalen Lernbereich entwickelt. Deshalb sage ich: „Versuchen Sie es! Sonst werden Sie niemals Ihr wahres Potenzial entdecken.“
  2. Es gibt niemals ein gut genug, es geht immer noch besser – es gibt keinen Fortschritt, wenn wir denken: „Das ist gut genug.“ Auch wenn Sie derzeit kein Selbstvertrauen haben, so sollten Sie doch in Ihr Selbst von morgen vertrauen und daran glauben, dass Ihre Instruktion morgen besser sein wird, wenn Sie heute weiter lernen. Für einen KUMON-Instructor ist es von unschätzbarem Wert die eigene Unvollkommenheit zu erkennen und immer nach Verbesserung zu streben.
  3. Die besten Ergebnisse mit dem geringsten Aufwand zu erzielen, also hohe Effizienz, oder die besten Ergebnisse in der kürzestmöglichen Zeit hervorzubringen – das ist der Grundgedanke der KUMON-Methode. Durch das Weglassen unbedeutender Details erhöhen die KUMON-Aufgabenblätter die Lerneffektivität. Folglich können wir anspruchsvollere Ziele erreichen, als wenn wir alle Inhalte einbeziehen wollten, die im schulischen Lehrplan abgedeckt werden.
  4. Das Lernen über den aktuellen Schulstoff hinaus – die wichtigste Stärke der KUMON-Methode besteht vorrangig im Fortschritt über Schuljahresniveau. Die KUMON-Methode ist nicht nur dazu da, die schulischen Leistungen der Schüler im Mathematik- und Fremdsprachenunterricht zu verbessern. Bei der Beschäftigung mit diesen Fächern können die Kinder vielmehr durch die Erfahrung und das Einüben des eigenständigen Lernens die Fähigkeit entwickeln, sich selbstständig das anzueignen, was sie lernen möchten, ohne dass es ihnen immer beigebracht werden muss. KUMON ist eine Lern- und Erziehungsmethode, die die Schüler in die Lage versetzt, unabhängige Menschen zu werden. Wir wollen, dass unsere Schüler über ihr Schuljahresniveau fortschreiten und selbst erleben, dass es möglich ist, sich neuen Stoff durch eigenständiges Lernen anzueignen.
  5. Das Kind hat keine Schuld – die KUMON-Methode basiert auf der Überzeugung, dass das Kind keine Schuld hat. Wir müssen das Potenzial jedes Kindes entdecken und dann für den optimalen Lernbereich sorgen. Wenn wir das tun, werden nicht nur die Eltern und Lehrer, sondern auch – und das ist viel wichtiger – die Kinder selbst überrascht sein über ihre unerwarteten Fortschritte und sie werden Vertrauen in ihre Fähigkeiten gewinnen. Darum geht es bei der KUMON-Methode.
  6. Von den Kindern lernen – obwohl die Schüler dem Instructor Signale senden, dass sie auf dem Weg, den man ihnen gezeigt hat, eine Aufgabe nicht lösen können, werden die Instructor diese Signale niemals bemerken, wenn sie nicht nach ihnen Ausschau halten und die Fähigkeit besitzen, sie zu erkennen. Ohne sich darum zu bemühen, den Kindern das Lernen im optimalen Lernbereich zu ermöglichen, werden die Instructor niemals von den Kindern lernen können.
  7. Lernen im optimalen Lernbereich – die wichtigste Stärke der KUMON-Methode besteht darin, dass sie durch individualisierte Instruktion, die auf die Fähigkeiten jedes einzelnen Kindes zugeschnitten ist, das Lernen im optimalen Lernbereich anbietet. Die Fähigkeiten von Kindern ändern sich laufend, deshalb ist es wichtig zu ermitteln, was in jedem Stadium ihrer Entwicklung optimal ist. Wenn Kindern das Lernen im optimalen Lernbereich nicht ermöglicht wird, bekommen sie unter Umständen das Gefühl, dass es ihre Schuld ist, wenn sie nicht gut vorankommen. Das kann sehr negative Folgen für ihre Zukunft haben. Wenn Kinder doch nur in ihrem optimalen Lernbereich lernen könnten, dann würden sie wie von selbst ihre Fähigkeiten entwickeln, und zwar auf angenehme Weise und in einem viel höheren Maße.
  8. Eigenständiges Lernen – damit Kinder Fortschritte machen, ist es wirkungsvoller, ihrem Wunsch zu wachsen nachzukommen, als dass die Erwachsenen sie zum Fortschreiten zwingen, indem sie versuchen, alles mit Gewalt in die kleinen Köpfe zu stopfen. Es gibt eine Grenze, bis zu der man ein Kind zum Lernen zwingen kann, doch das Potenzial, sich durch eigenständiges Lernen zu entfalten, ist grenzenlos.
  9. Bildung und Erziehung sollten individualisiert werden – alle Menschen haben Fähigkeiten auf unterschiedlichem Niveau. Bei der Betrachtung einer Klasse von 40 Schülern würden wir feststellen, dass ihr Können auf verschiedenen Gebieten vom fähigsten Schüler (Platz 1) bis zu dem am wenigsten fähigen Schüler (Platz 40) reicht. Anstelle des herkömmlichen Klassenverbandes, in dem die Schüler nach Schuljahr oder Alter zusammensitzen sind, ist es folglich unser Bestreben, eine individualisierte Bildung und Erziehung anzubieten, die auf die Fähigkeiten jedes einzelnen Schülers perfekt zugeschnitten ist. Denn nach unserer Überzeugung ist dies der beste Weg, um die Fähigkeiten eines jeden Schülers maximal zu fördern. Ohne die Einschränkungen durch das Schuljahresniveau können wir fähige Schüler so weit bringen, dass sie ihrem Schulstoff zwei, drei, vier oder noch mehr Jahre voraus sind. Zugleich lassen wir weniger fähige Schüler drei oder vier Jahre unter ihrem gegenwärtigen Schuljahresniveau beginnen. Sie holen schnell auf und überschreiten dann ihr Schuljahresniveau.
  10. Die Heranbildung von Schülern, die auch nach dem universitären Abschluss weiterhin lesen – der wahre Wert der KUMON-Methode besteht darin, dass sie es den Schülern ermöglicht, die für das eigenständige Lernen erforderliche Haltung zu entwickeln und ausreichende Erfahrung mit dem eigenständigen Lernen zu sammeln, sodass es zur Gewohnheit wird. Wir bieten Kindern die Gelegenheit, die Freude zu erleben, die das eigenständige Lernen und das Fortschreiten ohne fremde Hilfe mit sich bringen. Wir hoffen, dass sie dann selbstständig weiterlernen, wenn sie in die reale Welt hinausgehen, und zu Menschen heranwachsen, die bei allem, was sie tun, vorausschauend handeln.

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