KUMON-Meilensteine

Die KUMON-Lernmethode hat ihren Ursprung in Japan und entwickelte sich aus der Liebe eines Vaters für seinen Sohn. Heute ist sie eine hoch angesehene Erziehungs- und Bildungsmethode, die Schülern weltweit zugutekommt.

Irgendwo auf der Welt lernt jemand gerade mit KUMON
Seit der KUMON-Gründung sind mehr als 50 Jahre vergangen. Derzeit lernen über 4 Millionen Schüler in 50 Ländern und Regionen mit der KUMON-Methode.
Die KUMON-Methode hat das Ziel, die grundlegenden Fertigkeiten des Lesens, des Schreibens und der Mathematik zu entwickeln, und zwar unabhängig vom Alter der Schüler. Es handelt sich um eine individualisierte Lernmethode, die die Schüler zum eigenständigen Lernen befähigt.

Das Grundprinzip bei KUMON ist die Entwicklung elementarer Fertigkeiten. Die positiven Ergebnisse, die mit der Methode erzielt werden, sind anerkannt. So erstaunt es nicht, dass die KUMON-Methode überall auf der Welt in Gesellschaften mit ganz unterschiedlichen Kulturen, Werten und Bildungssystemen angenommen wird.

1958: Die Gründung KUMONSToru Kumon
Auf losen Blättern notierte Toru Kumon handschriftlich Rechenaufgaben für seinen Sohn Takeshi, und diese Materialien wurden zum Modell für die KUMON-Aufgabenblätter von heute. Aus dem Wunsch heraus, „so vielen Kindern wie möglich zu helfen, ihr Potenzial auszuschöpfen“, gründete Toru Kumon 1958 in Osaka das Osaka Institute of Mathematics. Ab diesem Zeitpunkt bot KUMON mehr und mehr Kindern die Chance zu lernen.

Von Anfang an war Toru Kumon der festen Überzeugung, dass die KUMON-Methode weltweit angewendet werden kann, und er wollte Kindern überall auf der Welt den Zugang dazu ermöglichen. Er hoffte möglichst viele Schüler in die Lage zu versetzen, durch die Arbeit nach der KUMON-Methode ihre Fertigkeiten zu verbessern, im Leben erfolgreich zu sein und zum Aufbau einer friedvollen Welt beizutragen.

1974: Erste Schritte zur Verbreitung im Ausland
Eröffnung des ersten KUMON-Lerncenters in Übersee in New York/USA

Die Verbreitung der KUMON-Methode im Ausland begann 1974 mit der Eröffnung eines KUMON- Lerncenters für Mathematik in New York. Eine japanische Familie, deren Kinder in Japan bei KUMON gelernt hatten, siedelte nach der beruflichen Versetzung des Vaters in die Vereinigten Staaten über. Ihre Bitte, die KUMON-Methode Schülern auch nach ihrem Umzug ins Ausland zugänglich zu machen, war der Auslöser für das erste Lerncenter in Übersee.

Taiwan, Brasilien, Deutschland: Toru Kumon baumMehr KUMON-Schüler in aller Welt
Aufgrund ähnlicher Anfragen wurden in den 70er-Jahren auch in Taiwan, Brasilien und Deutschland KUMON-Lerncenter für japanische Schüler im Ausland eröffnet. Die Effektivität dieser KUMON-Lerncenter blieb dem örtlichen Umfeld keineswegs verborgen, und so begannen mehr und mehr einheimische Kinder ebenfalls mit KUMON zu lernen. Im Laufe der Zeit eröffneten Ortsansässige ihre eigenen KUMON-Lerncenter, und so schlug die KUMON-Methode in diesen Ländern und Regionen Wurzeln.

Um den Bedürfnissen der einheimischen Kinder gerecht zu werden, wurden die KUMON-Lernmaterialien für Mathematik in die Landessprachen übersetzt. Demselben Ziel diente die Gründung örtlicher Niederlassungen in diesen Gebieten in Übersee sowie die Einrichtung eines Unterstützungssystems für die Lerncenter vor Ort. In Taiwan erreichte die Zahl der KUMON-Schüler 1979 die Tauserndermarke, in Brasilien war dies 1982 der Fall. 1983, neun Jahre nach Eröffnung des ersten KUMON-Lerncenters in New York, waren es mehr als 10.000 Schüler, die außerhalb Japans mit KUMON lernten.

1985: Wachsende Schülerzahlen weltweit
Das Wunder von Sumiton
1988 wurde eine Reportage über die KUMON-Methode im Fernsehen ausgestrahlt, die bei der Konrektorin einer Grundschule in Sumiton in Alabama/USA auf großes Interesse stieß. Sie bat darum, die KUMON-Methode den Schülern ihrer Schule als reguläres Schulfach anzubieten.*
Der Erfolg dieser praktischen Anwendung der KUMON-Methode war beeindruckend. Die Noten der Schüler hatten sich enorm verbessert. Die immense Verbesserung in Sumiton erregte in den gesamten USA Aufmerksamkeit und wurde in einer Reihe von Medien als „Wunder von Sumiton“ gefeiert. Diese Berichterstattung hatte bemerkenswerte Auswirkungen auf die öffentlichte Wahrnehmung in den USA. 1989 veröffentlichte das Newsweek-Magazin einen Artikel, der den Einsatz der KUMON-Methode in der Grundschule in Sumiton beschrieb. Die Folge war eine gewaltige Zahl von Anfragen aus allen Teilen der USA. Im Jahr darauf erschien auch im TIME-Magazin ein Artikel über KUMON, der weltweite Anfragen in großer Zahl nach sich zog.
* gegenwärtig nicht angeboten

Die KUMON-Methode: globale Verbreitung und lokale Verwurzelung
Zusammen mit anderen Medienberichten führte der Artikel im TIME-Magazin weltweit zu einem wachsenden Interesse an der KUMON-Methode. Es häuften sich die Bitten um Eröffnung von Lerncentern. Zur raschen Befriedigung dieser Nachfrage förderten wir die Gründung von KUMON-Lerncentern, die durch einheimische KUMON-Instructor betrieben wurden.

Toru Kumon war überzeugt, dass die KUMON-Methode dazu dienen kann, das Potenzial von Schülern nicht nur in Mathematik, sondern auch in den sprachlichen Fächern aufzuspüren. Daher entstanden unter seiner Regie Lernmaterialien für englische Muttersprachler, die das Leseverstehen der Schüler fördern sollten. Der Einsatz dieser Lernmaterialien erfolgte erstmals 1990 in Ausstralien. Danach wurden Lernmaterialien für andere Sprachen wie Chinesisch, Portugiesisch, Spanisch und Thai entwickelt.
Die Zahl der KUMON-Anmeldungen überschritt 1993 die Marke von zwei Millionen, 2001 von drei Millionen und 2006 von vier Millionen.*
* Zahl der Anmeldungen weltweit

Muttersprachliche Aufgabenblätter im Einsatz in verschiedenen Ländern
Englischsprachige Lernmaterialien für Muttersprachler werden derzeit in 23 Ländern und Regionen eingesetzt. Chinesischsprachige Lernmaterialien für Muttersprachler werden gegenwärtig in sechs Ländern und Regionen angewendet. Spanischsprachige Lernmaterialien für Mutterspachler sind zum jetzigen Zeitpunkt in sieben Ländern im Einsatz.50 Jahre Feier

2009: KUMON als globale Marke zum Auftakt der nächsten 50 Jahre unserer Geschichte
Bereitstellung besserer Plattformen für die KUMON-Lernmethode
Trotz bestehender Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern und Regionen hinsichtlich Kulturen und Traditionen, Werten und Bildungssystemen sind die Lernbegier der Kinder und die Gefühle, die Eltern für ihre Kinder hegen, überall auf der Welt dieselben. Dank der KUMON-Methode erwerben heute Kinder aus allen Teilen der Welt Fertigkeiten auf hohem Niveau und lernen, in ihrem Leben proaktiv zu handeln.

Seit 2000 ist KUMON als Gruppenmanagement strukturiert. Damals verstärkte jedes regionale Hauptquartier seine Anstrengungen zur Förderung und Unterstützung der KUMON-Methode und trug zu deren Verwurzelung im lokalen Umfeld bei.

2008 feierte KUMON sein 50-jähriges Jubiläum. In diesem Jahr haben wir unsere Zukunftsvision für KUMON erneut bekräftigt. Wir haben uns verpflichtet, das Angebot der KUMON-Methode kontinuierlich zu verbessern und durch unsere Aktivitäten einen Beitrag zum lokalen Umfeld zu leisten.

2014: Instructor in aller Welt lernen von Kindern, um ihre 100 JahreInstruktion zu verbessern
100. Geburtstag unseres Gründers Toru Kumon
Am 16. März 2014 fand die Hundertjahrfeier in Japan statt. Mehr als 7.500 KUMON-Instructor und Mitarbeiter sowie Gäste aus aller Welt nahmen daran teil.
„Träume“ lautete das Thema der Veranstaltung. Die Teilnehmer bekräftigten erneut die Träume, die Toru Kumon zum Ausdruck gebracht hatte. In der zweiten Hälfte der Veranstaltung betonten Instructor und Mitarbeiter, wie wichtig es ist, von Kindern zu lernen. Sieben Instructor aus verschiedenen Weltregionen stellten dazu ihre Präsentationen vor.

Seiner Philosophie, wie das Potenzial jedes einzelnen Schülers ausgeschöpft werden kann, verlieh Toru Kumon mit folgenden Worten Ausdruck: „Es gibt kein ‚Gut genug‘, es geht immer noch besser.“ Bei unserem Streben, die KUMON-Methode so vielen Kindern wie möglich zugänglich zu machen – ganz geich wie alt sie sind und wo auf der Welt sie leben –, werden wir alle bei KUMON diese Worte immer beherzigen.